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Der Büchner-Preis 2012 wird in diesem Jahr an Felicitas Hoppe vergeben.

Felicitas Hoppe, geboren 1960 in Hameln, lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. Für ihr Werk wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Aspekte-Literaturpreis (1996), mit dem Nicolas-Born-Preis des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (2004), dem Bremer Literaturpreis (2007), dem Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim (2007) und dem Rattenfänger-Literaturpreis (2010).


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Hoppe, Felicitas

Hoppe

Als Leben zu kurz, als Roman zu schön, um wahr zu sein: Das Beste, was bislang über Hoppe geschrieben wurde! Hoppe ist keine Autobiographie, sondern Hoppes Traumbiographie, in der Hoppe von einer anderen Hoppe erzählt: von einer kanadischen Kindheit auf dünnem Eis, von einer australischen Jugend kurz vor der Wüste, von Reisen über das Meer und von einer Flucht nach Amerika. Hoppes Lebens- und Reisebericht wird zum tragikkomischen Künstlerroman, mit dem sie uns durch die Welt und von dort aus wieder zurück in die deutsche Provinz führt, wo ihre Wunschfamilie immer noch auf sie wartet. Eine Geschichte über vergebliche Wünsche, gescheiterte Hochzeiten und halbierte Karrieren. Und über das unbestreitbare Glück, ein Kind des Rattenfängers aus Hameln zu sein.
Gebunden, 220 Seiten,  2012
Hoppe, Felicitas

Picknick der Friseure

Geschichten

Ausgezeichnet mit dem Aspekte-Literatur-Preis 1996 und dem Rauriser Literaturpreis. Eine Familie vermietet stundenweise einen Balkon. Die frischluftnärrischen Mieter stürzen aus ungeklärten Gründen stets in die Tiefe. Mit den Schaulustigen macht die Familie durch den Verkauf von Schnäpsen gute Geschäfte bis eines Tages sich das Kind auf den geheimnisvollen Balkon wagt."Picknick der Friseure"ist ein Buch mit zwanzig grotesken und komischen Geschichten, die in der gegenwärtigen Literatur ihresgleichen suchen: manchmal bitterböse, voll atemberaubender Phantasie.
Broschur, 90 Seiten, 

Hoppe, Felicitas

Abenteuer - was ist das?

Göttinger Sudelblätter

Warum boomt das Mittelalter? Was haben Ritter im 21. Jahrhundert verloren? Wozu Helden und Heilige? Und welche Möglichkeiten hat die Literatur, jenseits des Historischen Romans, alte Stoffe in neue Formen zu gießen? Diesen Fragen geht Felicitas Hoppe anhand zweier nach wie vor faszinierender und verstörender Figuren nach: dem Ritter Iwein aus der illustren Tafelrunde um König Artus und der Heiligen Johanna von Orleans, die 1431 in Rouen verbrannt wurde und deren lange Geschichte literarischer Rezeptionen deutlich macht, wie fruchtbar und heikel zugleich die Verwertung historischer und legendärer Stoffe sein kann. Dabei geht es nicht nur um Traditionen der Nacherzählung, sondern auch um das Publikum, um die mittlerweile überraschend große Schnittmenge zwischen so genannter Kinder- und Erwachsenenliteratur, um die Sehnsucht nach Vorbildern, Gewissheiten und Trostbüchern und, nicht zuletzt, um die Frage, ob es einen Unterschied gibt zwischen Aufbruch und Flucht: Abenteuer - was ist das?
Kartoniert, 56 Seiten, 
Hoppe, Felicitas

Johanna

Ausgezeichnet mit dem Bremer Literaturpreis 2007
Im Jahr 1412 wird im lothringischen Domrémy ein Bauernmädchen geboren. Keine zwanzig Jahre später wird sie als Ketzerin verbrannt. Aber Felicitas Hoppes »Johanna« ist kein Buch über Johanna von Orléans. Dieses Buch ist Johanna selbst, die Geschichte unseres Aufbegehrens und der eigenen unersättlichen Sehnsucht.
Broschur, 170 Seiten, 

Hoppe, Felicitas

Verbrecher und Versager

Fünf Porträts

Felicitas Hoppe nimmt sich fünf historische Figuren vor - fünf Fälle von seltener Hoffnungslosigkeit. Sie folgt den krummen Lebenslinien von Gaunern, Aufschneidern, Maulhelden und Pechvögeln, die eines vereint: Um sich möglichst weit vom Ort des eigenen Versagens zu entfernen, treibt es sie hinaus aufs Meer und in die Welt.
Broschur, 156 Seiten, 
Hoppe, Felicitas

Pigafetta

"Die Ladung hat Priorität", so wird den Passagieren an Bord des namenlosen Frachters beschieden, der von Hamburg aus einmal um die Welt fährt. Warum, so fragt der zahlende Gast, der zugleich der erzählende Gast auf dem Schiff ist, unternimmt man dann überhaupt eine solche Reise? Auch andere Fragen sind nicht so leicht zu beantworten: Warum scheint niemand zu wissen, was sich in den Containern befindet, die das Schiff geladen hat? Warum will der ruhelose Kapitän unbedingt von Bord gehen? Und warum hat der Koch für die vielen Monate bloß ein einziges Kochbuch dabei?
Broschur, 155 Seiten, 

Hoppe, Felicitas

Iwein Löwenritter

Erz. nach d. Roman v. Hartmann von Aue

Ausgezeichnet mit dem Rattenfänger-Literaturpreis 2010. Ab 12 J. Von einem, der auszog, das Abenteuer zu suchen Iwein ist jung, er ist stark und er ist ein Ritter der Beste der Besten! So gewinnt er auch das Herz der schönen Laudine. Bis zu seinem Lebensabend könnte er nun glücklich sein, an der Seite seiner Frau und als Herrscher vom Land Nebenan. Aber muss ein Ritter nicht weiter kämpfen, um sich zu beweisen? Iwein zieht aus und stürzt sich in die Abenteuer. Er kämpft mit Drachen, gewinnt einen Löwen zum Freund und besiegt sogar einen Riesen. Doch das größte aller Abenteuer wartet noch auf ihn. Ein Roman über die Freundschaft zwischen einem Ritter und seinem Löwen in der sagenhaften Welt von König Artus fulminant!
Broschur, 249 Seiten, Abb: 4 Farbtaf. v. Michael Sowa, 
Hoppe, Felicitas

Sieben Schätze

Augsburger Vorlesungen

Felicitas Hoppe schreibt in ihren »Sieben Schätzen« über die Welt der Wünsche, die das Erzählen ist. Sie erzählt von glücklichen Kindheiten und Zwergen mit großen Ohren, spricht über Literatur und Religion, ehrliche Erfindung und Autobiographie, über Zauberworte, Abenteuer und Ungeheuer, den literarischen Markt und das Schweigen, das im Märchen und im Leben ein Gewinn ist und eine Prüfung. Die Augsburger Vorlesungen sind ein großer Essay über Sätze, die Schätze sind, und über die Geheimnisse des Erzählens, über die Unzuverlässigkeit der Erinnerung und die Kraft des Wortes, über die Sprache als Verständigung, als mögliche Berührung in der Dunkelheit.
Gebunden, 236 Seiten,